Der Wirtschaftsstandort Deutschland kann auf das Erzgebirge nicht verzichten

Auf das Erzgebirge im Herzen Sachsens kann der Wirtschaftsstandort Deutschland schon längst nicht mehr verzichten. Viel zu lohnend wirkt sich die Gebirgswirtschaft auf das gesamte Land aus.

Branchenvielfalt vom Tourismus bis zur Metallindustrie

Einer der wichtigsten wirtschaftlichen Faktoren im Erzgebirge ist sicherlich der Tourismus, der jährlich Sommer wie Winter die Kassen füllt. Doch auch außerhalb des Urlauberbooms punktet das Erzgebirge im direkten Vergleich mit anderen deutschen Gebirgen. Das Erzgebirge ist mit rund 200 Einwohnern pro Quadratkilometer das dichtbesiedeltste Mittelgebirge Europas  und somit vom Wirtschaftsstandort Deutschland nicht mehr weg zu denken.

Neben dem Tourismus lebt das Erzgebirge vor allem von der Industrie und der Fertigung. Bei einer Reise ins Erzgebirge werden Ihnen also vorwiegend Unternehmen aus Metallbau, -erzeugung und -bearbeitung begegnen, aber auch der Maschinenbau, die Textil- und Lebensmittelindustrie und die Umwelttechnik sind im Gebirge auf dem Vormarsch.

Allem voran unterstützt das Erzgebirge den Wirtschaftsstandort Deutschland aber vornehmlich mit seiner traditions- und erfahrungsreichen Holzindustrie. Sicherlich haben auch Sie schon von den ausgezeichneten Holzkünsten der Erzgebirgler profitiert, sei es nun beim Kauf Ihrer Gartenmöbel, oder aber des weihnachtlichen Schwibbogens gewesen.

Gezielte Förderung von Ausbildung und Studium

Um eine wirtschaftsstarke Region zu bleiben, arbeitet die Erzgebirgsregion an immer neuen Perspektiven für junge Auszubildende. Wanderten noch vor 20 Jahren junge Leute in westdeutsche Großstädte ab, hat das Erzgebirge in Sachen Ausbildung heute Einiges zu bieten. Das Arbeits- und Kontrollgremium des Erzgebirgskreises erarbeitet mit Jugendlichen frühzeitig Konzepte zur beruflichen Orientierung, besonders beliebt sind Praktika, Schnupperkurse und leistungs- und vorliebenbezogene Berufstests.

Junge Menschen haben heute die Möglichkeit, betriebliche und überbetriebliche Ausbildungen aufzunehmen, saisonale Tätigkeiten auszuführen und zu studieren. Wichtiger Standort ist hierfür die TU Freiberg, die international anerkannte Studiengänge in den Bereichen Landwirtschaft und Maschinenbau anbietet. Informationen über ein Studium an der TU Freiberg finden Sie unter tu-freiberg.de.

Branchenvielfalt minimiert Arbeitslosigkeit

Noch vor einigen Jahren belief sich die Arbeitslosenquote im Erzgebirgskreis auf deutlich über 10 Prozent. Mittlerweile vermeldet der Agenturbezirk Annaberg-Buchholz rund 30 Prozent weniger Arbeitslose als noch vor fünf Jahren. Grund hierfür ist die Branchenvielfalt und das neugewonnene Bewusstsein erzgebirgischer Unternehmen, die wieder häufiger Jobs ausschreiben und Auszubildende und Arbeiter in den Bereichen Landwirtschaft, Tourismus und Industrie anstellen.

Einzig in den strengen Wintermonaten sind viele Erzgebirgler auf wirtschaftliche Unterstützung angewiesen, weswegen das Erzgebirge für den Wirtschaftsstandort Deutschland vornehmlich im Zeitraum von März bis November einen deutlichen Aufschwung bringt.

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