Worauf Sie beim Outdoor-Klettern im Erzgebirge unbedingt achten müssen!

Aufregende Aussichten, anspruchsvolle Routen und eine Menge Adrenalin im Körper: Klettern wird immer beliebter, und wer attraktive Ziele sucht, muss nicht tausende von Kilometern zurücklegen. Zu den beliebtesten Klettergebieten in Deutschland gehört das Erzgebirge. Vor allem die Greifensteine stehen bei Kletterern hoch im Kurs.

Viele Routen nur für geübte Kletterer geeignet

Wer sich für das Outdoor-Klettern im Erzgebirge entscheidet, sollte über Erfahrung verfügen und eine gute Kondition mitbringen. Es gibt zahlreiche Klettergebiete in der Region, Routen aller Schwierigkeitsgrade sind vertreten.

Wer sicher und mit viel Spaß am Outdoor-Klettern teilnehmen möchte, startet am besten im Team. Denn so können nicht nur knifflige Stellen gemeinsam überwunden werden, auch die Sicherungstechniken werden am besten mit einem Partner in einer Seilschaft ausgeführt.

Besonders wichtig: Die Partnersicherung

Grade beim Outdoor-Klettern müssen Sie auf Ihre Sicherheit und auf die Ihres Kletterpartners achten. Bei der gebräuchlichsten Form der Sicherung wird der Kletternde durch ein Seil am Gurt mit dem Partner am Boden (oder einem festen Standplatz im Berg) verbunden. Das Seil läuft über ein Sicherungsgerät, das im Falle eines Sturzes den Kletterer bremst. Zum Verbinden des Seils mit dem Gerät werden starke Karabiner verwendet, hier finden Sie z.B. gute Angebote für hochwertige Karabiner.

Sie können sich aber auch ohne Partner absichern. Bei der sogenannten Fixpunktsicherung sind Sie mit dem Fels, ebenfalls mit Karabinern, verbunden. So sind Sie geschützt, wenn Sie beim Outdoor-Klettern abstürzen sollten.

Strenge Kletter-Regeln im Erzgebirge

Wer im Erzgebirge klettern möchte, muss die sehr strengen sächsischen Kletterregeln beachten. Hier die wichtigsten Regeln im Überblick!

Verboten sind:

  • das Klettern auf nassem Felsen
  • künstliche Aufstiegshilfen
  • chemische Mittel zur Rutschhemmung

Grundsätzlich ist das Klettern auf nassem Fels untersagt. Schon bei trockener Witterung sind die Granitflächen sehr glatt – dieser Effekt verstärkt sich bei Regen und birgt Gefahren für die Sportler beim Outdoor Klettern.

Speziell für das Erzgebirge gilt, dass keine künstlichen Hilfen eingesetzt werden dürfen: Seil, Karabiner und Ringe werden nur zur Sicherung, nicht als Aufstiegshilfe benutzt. Klemmkeile und ähnliche Hilfen dürfen nicht genutzt werden, um den brüchigen Fels nicht zu schädigen.

Zudem dürfen Kletterer keine chemischen Mittel wie Magnesium zur Rutschhemmung benutzen.

Da sich die Routen in Naturschutzgebieten befinden, kann es zudem vorkommen, dass einzelne Wege oder Steige zeitweise gesperrt sind. Der Sächsische Bergsteigerbund und die Nationalparkverwaltung geben Auskunft zu eventuellen Sperrungen.

Sachsen für Kletterer – Erzgebirge, Elbsandsteingebirge und Sächsische Schweiz

Wer sich beim Outdoor Klettern an die besonderen Auflagen und Regeln hält, wird im Erzgebirge eine Vielzahl von ansprechenden Routen vorfinden. In Sachsen finden sich ebenso das Elbsandsteingebirge und Sächsische Schweiz – somit gehört Sachsen zu den ansprechendsten Kletterregionen Deutschlands.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen Sie sich auf eine Outdoor-Klettertour in Sachsen, sobald der Frühling naht! Wir wünschen Ihnen ein großes Abenteuer!

Weitere Infos finden Sie unter:

 

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