Klettern

Klettern in den Greifensteinen

Die Greifensteine bieten ihren Besuchern zwar allerlei Abwechslung, so zum Beispiel das Freilufttheater und tolle Naturpfade zum Wandern, besonders beliebt sind sie jedoch bei Kletterern. Sie gehören sogar zu den meist besuchten Kletterregionen Sachsens.

Die sehr festen und stabilen Granitfelsen sind wie für das Klettern geschaffen, Dank der Wollsackverwitterung bieten sie zahlreiche Kanten und Absätze zum Festhalten und Steigen.

Klettern für alle Schwierigkeitsgrade

Wer die Greifensteine zum Klettern nutzen möchte, sollte das in jedem Fall gesichert und beim ersten Mal auch geführt tun. Klettertouren für Anfänger, Fortgeschrittene und auch Profis werden in der Sommersaison angeboten.

Die Greifensteine können Klettern zum wirklichen Erlebnis werden lassen, denn keiner der sieben Felsen ist wie der andere. Sechs der gigantischen Granitfelsen sind bekletterbar, allesamt tragen sie einen Namen, die da wären Kreuzfelsen, Gamsfelsen, Seekofel, Kleiner Brocken, Stülpnerwand und Turnerfelsen. Um den Überblick zu erleichtern, sind die Felsen mit Charakterisierungssternen gekennzeichnet. So können Kletterer auf einen Blick feststellen, ob sie mit ihren Kenntnissen den Anforderungen des jeweiligen Felsens gewachsen sind.

Einer der beliebtesten und auch anfängertauglichsten Felsen ist der Kreuzfelsen, dessen Gipfel über die eindrucksvolle Südwand zu erreichen ist. Oben angekommen, werden Kletterer mit einem phantastischen Ausblick belohnt.

Schwindelerregende Höhen erklimmen

Jedes Jahr nutzen Höhentaugliche die Greifensteine um klettern zu lernen oder ihr Hobby mal wieder ausüben zu können. Gerade Hobbykletterer, die die Vorzüge des Freilandkletterns zu schätzen wissen, erklimmen gern die Gipfel der Greifensteine. Hier ist für jeden Anspruch der passende Felsen dabei.

Fortgeschrittene stellen ihr Können zum Beispiel gern am Gamsfelsen unter Beweis, einem Felsen, der an das Sichern und Klettern höchste Ansprüche stellt. Auch der Seekofel stellt eine schöne Herausforderung dar. Über die steile Südwand kommt man zum Gipfel, auf dem sich das Gipfelbuch befindet, in welches sich jeder Kletterer eintragen kann. Doch Vorsicht: Die oftmals feuchte Nordseite verlangt einen trickreichen Abstieg, sollte also nur von Fortgeschrittenen genutzt werden.

Die Greifensteine können Klettern aber auch zum Familienerlebnis werden lassen, möglich ist das am kleinen Brocken. Dieser Fels, der nicht wirklich als „Brocken“ erscheint, ist leicht zu besteigen und somit ideal für Anfänger geeignet.

Der Kletterwald Greifensteine als spannende Alternative

Wer sich noch nicht an die Greifensteine heran traut oder einfach mal was Besonderes erleben möchte, wird im Kletterwald Greifensteine, nahe der Granitfelsen, voll auf seine Kosten kommen. Der Kletterpark ist ein im Wald befindlicher Seil-Parcours in den hohen Baumwipfeln. Familien und Paare, aber auch Einzelpersonen können hier auf acht verschiedenen Parcours klettern, balancieren und Seilbahn fahren – selbstverständlich immer gesichert.

Zu beachten ist, dass der Greifensteine Kletterwald nur bedingt kindertauglich ist. Aufgrund der Vorschriften dürfen Kinder erst ab 1,10 Metern Körpergröße mitklettern. Extra für die kleinen Gäste bietet der Kletterwald Greifensteine jedoch einen Übungsparcours an, der recht klein und nicht so hoch angelegt ist. Da Übung ja bekanntlich den Meister macht, können Anfänger und Kinder sich hier mit der Klettertechnik und der ordnungsgemäßen Sicherung der Seile vertraut machen. Dieser Erlebniskletterwald verspricht allen Besuchern einen spannenden und unvergesslichen Tag in luftiger Höhe.

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