Lernen Sie das Dresdner Elbtal kennen!

Das Dresdner Elbtal zählt zu den Landschaften Deutschlands, die wegen ihres malerischen Charakters auch international weithin bekannt sind. Wenn Sie nach Sachsen reisen, sollten Sie unbedingt einen Abstecher in diese Idylle machen, schließlich gehörte die Region nicht umsonst bis 2009 zum Welterbe der UNESCO.

Die Ausweitung des Elbtals

Beginnend im Elbsandsteingebirge, können Sie elbabwärts eine abwechslungsreiche Aufeinanderfolge von unterschiedlichen Landschaften erleben, die alle ihren ganz eigenen Reiz haben:

  • das Elbsandsteingebirge, auch als Sächsische Schweiz bekannt,
  • die Region um Pillnitz und Wachwitz,
  • Dresden mit Loschwitz und dem Weißen Hirsch und der Brühlschen Terrasse,
  • die Radebeuler Weinberge und
  • die Region um Meißen.

Von steilen Sandsteinfelsen bis zum chinesischen Schloss

Die Sächsische Schweiz als das heimische Kletterrevier der Dresdener Bergsteiger beeindruckt mit ihren schroffen, hoch aufragenden Sandsteinfelsen zu beiden Seiten des Elbtals.

Besonders bekannte Touristenziele sind hier beispielsweise

  • die Bastei mit der Basteibrücke,
  • die Felsenbühne in Rathen oder
  • die Festung Königstein.

Wenn Sie von hier aus flussabwärts eine Tour durch das Dresdner Elbtal planen, haben Sie dazu viele Möglichkeiten. Per Boot oder mit einem der historischen Schaufelraddampfer der Weißen Flotte können Sie direkt auf der Elbe reisen. Neben Straßen- und Eisenbahnverbindungen ist jedoch vor allem auch der Elberadweg zu empfehlen, der Ihnen eine abwechslungsreiche Tour in landschaftlich schöner Umgebung garantiert.

Bevor Sie die sächsische Landeshauptstadt erreichen, werden Sie am rechten Elbufer eine Schlossanlage entdecken, die durch ihre Architektur im chinesischen Stil auffällt. Dann haben Sie Schloss Pillnitz erreicht, das allemal einen Besuch wert ist und an die glanzvollen Zeiten der sächsischen Kurfürsten erinnert.

Hier erhalten Sie einen Eindruck, wie Sachsen von oben aussieht, einschließlich dem Elbtal und Dresden:

Dresden – das „Elbflorenz“

Bald, nachdem Sie Pillnitz passiert haben, folgt Dresden – und damit das wohl wichtigste Reiseziel in dieser Region. Als erste Brücke passieren Sie das „Blaue Wunder“, am rechten Ufer sehen Sie die Elbhänge mit einigen der exklusivsten Wohnlagen Deutschlands, wie dem Weißen Hirsch oder Loschwitz.

Etwas weiter flussabwärts liegt das Stadtzentrum. Wegen seiner reizvollen Lage im Elbtal und seiner weltweit berühmten Silhouette, dem sogenannten „Canaletto-Blick“, wird Dresden gelegentlich auch als „Elb-Florenz“ bezeichnet.

Bis 2009 gehörte das Dresdner Elbtal mit dem Stadtkern zum Weltkulturerbe der UNESCO, verlor diesen Status allerdings im Zusammenhang mit einem umstrittenen Brückenbauprojekt, der Waldschlösschenbrücke.

In Dresden finden Sie mehr als genug Sehenswertes – auch für einen längeren Aufenthalt. Besondere Highlights sind:

  • der Dresdner Zwinger mit der Gemäldegalerie Alter Meister,
  • das Schloss,
  • die Hofkirche,
  • die Semperoper,
  • die Brühlsche Terrasse,
  • das Albertinum und
  • die wieder aufgebaute Frauenkirche.

Weitere Informationen über Dresden finden Sie z.B. hier.

Ausklang des Elbtals – Sachsens Weinberge

Wenn Sie Dresden elbabwärts verlassen, endet das eigentliche Dresdner Elbtal. Doch Sie sollten es sich nicht nehmen lassen, noch ein wenig weiter zu reisen. Denn im Anschluss an das Dresdner Elbtal folgen die Radebeuler und Meißener Weinberge, die ebenfalls einen ganz eigenen Reiz haben. Lassen Sie Ihre Tour hier doch bei einem guten Tropfen aus sächsischen Kellern ausklingen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

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